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Das Frühstück auf dem Prüfstand

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Beim  Frühstück scheiden sich die Geister. Oder sind es eher die Geschmäcker? Mit Sicherheit aber spaltet es ganze Nationen, ja sogar Kontinente. Die Speisekarten sprechen Bände, wenn morgenhungrige Gäste im Café die Qual der Wahl zwischen deutschem, französischem, englischem, amerikanischem, kontinentalem oder internationalem Frühstück haben.

Damit nicht genug, gehen die Meinungen der Experten dahin gehend auseinander, ob die morgendliche Mahlzeit eher üppig, karg oder sogar ganz ausfallen sollte. Die Verwirrung scheint komplett, dabei liegen die Antworten auf der Hand. Der folgende Beitrag soll Ihnen entsprechende Klarheit verschaffen.

Brot, Burger oder Müsli – womit fängt der Tag gut an?

Ob ein deftiger Burger, ein süßes Marmeladenbrötchen, eine Schüssel Müsli oder doch lieber eine Scheibe belegtes Brot auf den Tisch kommt, hängt in erster Linie vom persönlichen Geschmack ab.

Gesund kann alles sein, es kommt auf die Zutaten an. Auch bei der Kontroverse, wie opulent die erste Mahlzeit des Tages ausfallen sollte, können persönliche Vorlieben nicht außer Acht gelassen werden.

Möchten Sie Ihr Gewicht halten oder gar abnehmen, müssen Sie die zum Frühstück verzehrten Kalorien von Ihrem individuellen täglichen Gesamtbedarf abziehen. Fällt Ihr Morgenmahl kaiserlich aus, sollte demnach das Abendessen – getreu dem alten Sprichwort – dem eines Bettelmannes entsprechen.

Wenn Sie morgens noch keinen Hunger verspüren, brauchen Sie sich – entgegen der landläufigen Meinung – nicht zum Essen zwingen. Auch wenn sich der Mythos vom Frühstück als wichtigste Mahlzeit des Tages noch wacker hält, verschaffen sich die Gegenstimmen zunehmend Gehör. So erklärt der Würzburger Ernährungswissenschaftler und Sportphysiologe Christoph Raschka,  „dass die meisten Menschen von ihren natürlichen Instinkten her morgens keinen Hunger haben“. Den Zusammenhang sieht er in der genetischen Programmierung und in der Tatsache, „dass am Morgen die Blutzuckerwerte noch hoch sind und die Reserven bis zum Mittag reichen“.

Die Meinung vieler Ernährungsexperten geht dahin, die Nährstoffreserven des Körpers drei bis fünf Mal täglich aufzufüllen, vorzugsweise nach einem bestimmten Rhythmus. Diesen sollten Sie auf Ihre persönlichen Vorlieben und Gewohnheiten abstimmen.

Wenn Sie mit dem Brustton der Überzeugung „ja“ zum Frühstück sagen, stehen Ihnen zahlreiche Möglichkeiten offen.

Setzen Sie dabei am besten auf Qualität statt Quantität und achten Sie darauf, wie viele Kalorien Sie beim Frühstück vertilgen. Ziehen Sie diese vom täglichen Gesamtbedarf ab, der für Frauen bei leichter Tätigkeit etwa 2100, für Männer rund 2700 Kilokalorien beträgt.

Da Ihnen Ihre Gesundheit mit Sicherheit am Herzen liegt, sollten Sie generell auch beim Frühstück weitestgehend auf Zucker und Weißmehl verzichten. Nehmen Sie sich lieber etwas mehr Zeit für die Zubereitung eines wertvollen Frühstücks. Machen Sie ein Hobby daraus, für sich und Ihre Lieben ein fantasievolles Frühstück zu kredenzen.

Ideenreich in den Tag

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Das Angebot an Dinkel-, Buchweizen-, Hirse-, Vollkornweizen- oder Haferflocken ist enorm. Entdecken Sie Ihre kreative Seite und mixen Sie sich Ihre Lieblingsflocken mit Joghurt, Quark, frischem Obst der Saison, Milch oder Fruchtsaft einfach selbst. Gehackte Datteln und/oder Nüsse versüßen den Schmaus und liefern dazu wertvolle Nährstoffe.

Ganz klassisch und dabei nahrhaft lässt sich der Tisch am Morgen mit frischem Brot, vorzugsweise aus Vollkorn, Butter, einem gekochten Ei, Marmelade, Käse, Wurst oder Schinken decken. Zur Abwechslung können Sie Wurst und Käse gegen Avocado oder leckere vegane Brotaufstriche, eine Scheibe Lachs oder Putenbrust austauschen.

Wenn Sie es deftig mögen, kreieren Sie sich Ihren eigenen Burger. Das hört sich vielleicht aufwendiger an, als es ist. Sie brauchen dafür neben gängigen Zutaten wie Vollkornbrötchen, Salat, Gurken, Tomaten und Mayonnaise gerne ein paar Sprossen und ein Hacksteak. Dieses lässt sich schnell in der Pfanne braten und fertig ist der Powerburger.

Wenn Ihnen die obigen Varianten nicht süß genug sind, können Sie sich auch hin und wieder ein Croissant mit Nussnugatcreme oder Konfitüre gönnen. Ein mittelgroßes Butter-Croissant von 70 g hat etwa 275 kcal, 18 g Fett und wenig Nährwert. Es sollte also die Ausnahme bleiben.

Falls Sie wenig Zeit oder keinen großen Appetit auf etwas Handfestes haben, könnten Sie Ihr Frühstück zur Abwechslung mit einem gesunden Fitnessdrink begehen. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Geben Sie einfach etwas Frisches oder gerne auch tiefgekühltes Obst wie Erdbeeren, Himbeeren oder Bananen in den Mixer, gießen Sie Milch dazu und pürieren Sie das ganze! Wenn Sie Bio-Frischmilch benutzen, peppen Sie damit gleich Ihren Kalziumhaushalt wunderbar auf.

Was wäre ein Frühstück ohne Kaffee oder Tee? Auf Ihren bevorzugten Muntermacher brauchen Sie nicht verzichten, eher auf den Zucker darin. Trinken Sie zusätzlich stets ein Glas Wasser und gerne auch ein Glas 100%igen Fruchtsaft.

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